
Floh
Lateinische Bezeichnung: Siphonaptera
Größe: 1,5-4 mm
Farbe: bräunlich
Schaden
Flöhe können die Erreger schwerwiegender Infektionskrankheiten übertragen. Ihre Schädlichkeit wird noch offensichtlicher durch die wiederholten Stiche, die sie täglich ausführen, um Blut aufzunehmen.
Aussehen
Alle Flöhe haben einen seitlich stark zusammengepressten, segmentierten Körper und sind durch ein sehr kräftig entwickeltes hinteres Beinpaar in der Lage, erstaunliche Sprünge auszuführen. Sie sind stets flügellos und zwischen 1,5 bis 4 mm groß.
Vorkommen und Lebensweise
Adulte Flöhe leben etwa 1½ Jahre. Die Kopulation findet auf dem Boden statt, worauf das Weibchen täglich 20-25 etwa 0,25 mm große weiße Eier ablegt. Aus den Eiern schlüpft nach 2-12 Tagen eine augenlose Larve, die bis 5 mm lang wird. Nach 2-3 Wochen verpuppt sich das Larvenstadium. Zwar ist die Entwicklung der Puppe in etwa 1-2 Wochen abgeschlossen, aber das Schlüpfen erfolgt auf einem Außenreiz (=Vibration, die einen Wirt ankündigt).
Flöhe sind ursprünglich typische Nestbewohner, und die Anpassung erfolgte mehr an die spezifischen Nestbedingungen der Wirte als an die Wirte selbst. Das Nest oder Tierlager ist Lebensraum der Flohlarven, die eine ganze andere Lebensweise als ihre blutsaugenden Imagines haben.
Flöhe können mehr als 12 Monate ohne Nahrung auskommen. Besonders die verpuppten Flöhe können in den Kokons sehr lange warten, bis die entsprechenden Schlupfreize sie zum Öffnen der Hülle veranlassen. Hungernde Flöhe wandern oft ab und suchen andere Wirte. Häufig sind ungepflegte Schlafplätze von Hunden und Katzen die Ursache von Flohplagen in Wohnungen und Häusern. Besonders die verwilderten Hauskatzen sind häufige Verursacher.